Moderne Kunst nutzt moderne Techniken

Kishon liefert mit dem Theaterstück "Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht" eine bissige Farce auf die moderne Kunst und die damit verbundenen Geschäfte.

Ein unbekannter Maler und glühender Verehrer des alten Meisters Rembrandts wird quasi über Nacht zum neuen Star der Kunstszene aufgebaut.
Gegen seinen Willen und vor allem ohne seine eigentliche Kunst.
Als er nach Paris geschickt wird, um von der dortigen Avantgarde zu lernen, verändert sich seine Einstellung zur Kunst radikal.

 

Ephraim Kishon (geb. 1924 in Budapest) ist neben seinem Beruf als weltbekannter Satiriker, Regisseur und Filmemacher auch studierter Kunsthistoriker und Metallbildhauer.
Die verfilmte Farce "Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht" ist Bestandteil der 1986 erschienenen "Randbemerkungen zur modernen Kunst". Die satirische Abhandlung über die avantgardistische Kunst ist geifernd und provokativ.
Dem zweifenden Betrachter eines Gemäldes, das lediglich aus einem Rahmen besteht, antwortet Kishon mit seiner Einschätzung zum Werk eines Meisters: "Picasso war auch kein Scharlatan. Er war ein sarkastischer Kommentator seines verwirrten Zeitalters, ein genialer Archivar der menschlichen Dummheit"

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